Eine Plattform für Menschen nach der Reha — ruhig, sicher, auf lange Sicht gebaut.
Du kannst jederzeit zwischen den Ansichten wechseln.
Dein Begleiter durch die Reha — und durch die Zeit, in der die Klinik dich loslässt und der Alltag dich noch nicht hält. Von der Vorbereitung über die Klinikwochen bis zu den Monaten, in denen du den Halt selbst wieder aufbauen musst.
Reha findet meist weit weg von zu Hause statt. Die Menschen, die du dort kennenlernst, wohnen nicht neben dir, wenn du entlassen wirst. Genau in dieser Lücke passieren die meisten Rückfälle — nicht, weil der Wille fehlt, sondern weil niemand mehr da ist, wenn der Mittwochabend lang wird.
Beleg: S3-Leitlinie alkoholbezogene Störungen (Stand 2025) — rund 30 % der Rückfälle im ersten Monat nach Entlassung, 83 % bis zum sechsten Monat.
Lenkstern schließt die Lücke, bevor sie aufgeht. Du findest deine Selbsthilfegruppe am Wohnort, während du noch in der Klinik bist. Du lernst sie per Video kennen, bevor du entlassen wirst. Du gehst nicht zu Fremden. Du gehst zu Menschen, die dich erwarten.
Für dich, wenn dir eine Reha bevorsteht oder gerade hinter dir liegt. Für Selbsthilfegruppen, die ihre Türen schon vor der Entlassung öffnen wollen. Für Kliniken, die wissen: Eine gute Reha beginnt vor dem Eingang und endet nicht am Ausgang.
Du fängst da an, wo du gerade stehst, und rutschst einfach weiter, wenn dein Weg weitergeht.
dein.lenkstern gehört dir, egal wo du stehst. Es wandert mit: aus der Reha in die Adaption, aus der Adaption nach Hause. Von dort gründest du Communities, Gruppen leben unter group.lenkstern (im Aufbau).
Mitten im Konsum? Es gibt eine Tür, die ohne alles funktioniert: kein Konto, keine Fragen, keine Wartezeit. Notfallnummern und der Weg zur Entgiftung, für Betroffene und Angehörige.
dein.lenkstern.eu/hilfe-jetzt →Lenkstern entsteht mit den ersten Testerinnen und Testern. Mit Betroffenen, die ehrlich sagen, was hilft und was nervt. Mit Kliniken und Selbsthilfegruppen, die bereit sind, den Übergang zu schließen.
Lenkstern ist eine föderative, EU-souveräne Plattform für die Generationen, die ihren Alltag nach einer Reha neu zusammenschrauben — und für jene, die mit Lenkstern alt werden. Acht Module, ein Horizont.
Lenkstern begleitet den ganzen Weg. Du fängst da an, wo du gerade stehst, und rutschst einfach weiter, wenn dein Weg weitergeht.
„Ich bin in der Reha, oder sie steht bevor."
Die Wochen in der Klinik sind geschützt, aber weit weg von zu Hause. Hier findest du deinen Tagesplan, deine Gruppen und schon jetzt die Menschen, die dich nach der Entlassung erwarten.
„Ich bin im Adaptionshaus, mitten im Übergang."
Adaption heißt: Alltag üben, solange noch jemand da ist. Wohnung suchen, arbeiten, eigene Wege gehen. Die App hält Haus, Mitbewohner und Termine zusammen, und den Draht zum Team, wenn ein Tag kippt.
„Ich bin zu Hause. Betreut, in Nachsorge oder frei."
Kein Klinikprogramm mehr, aber die Verbindung bleibt. Dein Bereich hält deine Anker, deine Termine und die Menschen, die du unterwegs kennengelernt hast. Von hier aus wechselst du jederzeit in die Community.
Mitten im Konsum? Es gibt eine Tür, die ohne alles funktioniert: kein Konto, keine Fragen, keine Wartezeit. Notfallnummern und der Weg zur Entgiftung, für Betroffene und Angehörige.
dein.lenkstern.eu/hilfe-jetzt →dein.lenkstern gehört dir, egal wo du stehst. Wer in der Reha anfängt, nimmt es mit in die Adaption. Wer die Adaption beendet, nimmt es mit nach Hause. Nichts fängt bei null an, niemand verliert seine Leute.
Über dein.lenkstern kann jeder eine Community gründen: einen Ort für Menschen, die dasselbe tragen. Beitreten geht ohne E-Mail und ohne Handynummer. Gruppen mit festen Treffen leben unter group.lenkstern. Pseudonym, ohne Tracking, ohne Datenverkauf.
Der Lenkstern ist die sechsspitzige Sternmutter im Steuersatz eines Fahrrads — ein unsichtbares Kleinteil, das die Lenkung präzise hält. Ohne sie wackelt der Steuersatz, die Lager verschleißen, das Rad wird unfahrbar. Sie ist beim Neuaufbau zwingend.
Genau das ist diese Plattform: das stille Kleinteil, das die Vorspannung hält, wenn jemand das eigene Leben nach der Reha neu zusammenschraubt. Werkzeug, nicht Esoterik. Werkzeug, kein Lifestyle. Aktive Semantik — denn „lenken" tut man.
Jedes Modul hat seine eigene Adresse und Verantwortung.
Begleitung während der stationären Reha — Tagesplan, Gruppen, Menschen.
Der Übergang: Alltag üben im Adaptionshaus, mit dem Team im Rücken.
Dein Bereich, der bleibt — für alle draußen, und deine Brücke in die Community.
Selbsthilfegruppen — Termine, Austausch, Vernetzung.
Ambulante Begleitung — getrennt geschützt, § 203 im Code.
Betroffene unter sich — eigene Communities, gegründet über dein.lenkstern, ohne Datenverkauf.
Externe Anbieter fürs Leben danach — Sportverein, Yoga, Musik, Garten, Retreats, Workshops, Weiterbildung.
Der e. V. auf Augenhöhe mit den Partnern — vertritt die Interessen der Nutzenden, ohne dass sie Mitglied sein müssen.
Bei Suchterkrankungen ist Datenschutz keine Formalie, sondern Existenzschutz. Was wir nicht trennen, können wir nicht versprechen.
Rund drei von vier Menschen bleiben nach abgeschlossener Adaption ein Jahr abstinent — wenn die Bindung danach hält. Genau diese Wochen trägt Lenkstern, in einem Rahmen, der von der Bauweise her sicher ist.
Quelle: FVS-Katamnese EJ 2019 (Adaption), Stand 2022.
Wer mit Lenkstern alt werden soll, braucht eine Plattform, die ihn überlebt. Deshalb wird der Kern unter AGPL veröffentlicht (Code öffentlich ab Q3 2026), betrieben in der EU, getragen von einer föderativen Struktur, die kein einzelner Anbieter abschalten kann. Wenn wir es nicht weiter tragen können, trägt es jemand anderes — das ist der Unterschied zwischen einem Produkt und einer Infrastruktur.
Bei Suchterkrankungen ist Datenschutz keine Formalie, sondern Existenzschutz. Deshalb steckt er in der Architektur, nicht im Beipackzettel: Zero Data Retention auf dem KI-Layer, getrennte Datenbanken pro Modul, separate Rechtsträger für Therapie, Forschung und DiGA. Was wir nicht trennen, können wir nicht versprechen.
Lenkstern bewertet dich nicht. Keine Scores, keine Fortschrittsbalken, keine Nudges. Es teilt nichts mit Krankenkassen, Arbeitgebern oder Plattformen, die mit „Wellness" Daten verkaufen. Was hier passiert, bleibt hier — weil die Architektur es nicht anders zulässt.
Hosting auf Hetzner Cloud · DC Falkenstein (DE) · ISO 27001. Orchestrierung selbst betrieben mit Coolify, kein Hyperscaler-Lock-in. Registrar INWX (DE), AVV signiert.
Klarnamen sind die Ausnahme, nicht die Regel. Identifikation passiert pseudonym, peer-to-peer-Kommunikation Ende-zu-Ende verschlüsselt. Sucht braucht Schutzraum, kein Tracking.
Lizenz: AGPL · Code wird ab Q3 2026 öffentlich. AGPL schützt vor stiller Übernahme und ist Förder-Voraussetzung. Sub-Auftragsverarbeitung ist dokumentiert; sobald das Repo öffentlich ist, kann jede:r prüfen, was unter der Haube läuft.
Föderativ heißt: keine Sammelhaftung, keine Datentöpfe. Jedes Modul hat seine eigene Rechtsform, seinen eigenen Verantwortlichen, seine eigene DSGVO-Grundlage und seine eigene Datenklasse. Der Kern hält nur, was der Kern halten muss.
Vertrauen entsteht durch Nachprüfbarkeit. Hier liegt offen, woraus Lenkstern gebaut ist und was wir bewusst weglassen.
Lenkstern ist Infrastruktur, nicht Kampagne. Wir bauen für einen Zeithorizont von zwanzig Jahren, nicht für eine Saison.
Was 2026 modern wirkt, sieht 2046 nach 2026 aus. Unser Farbsystem ist auf den Zeithorizont 2046 ausgelegt — erdig, technisch, präzise.
Wer mit 55 aus der Reha kommt, soll Lenkstern auch mit 75 noch bedienen — wenn die Augen nachlassen, die Hände unsicherer werden, das Tempo ruhiger. Hoher Kontrast, große Bedienflächen, klare Hierarchie. Lesbar bei Tageslicht, bedienbar mit Lesebrille, verständlich ohne Schulung. Was die Tochter heute einrichtet, soll der Vater in zwanzig Jahren noch selbst bedienen.
Pro Oberfläche genau ein Akzent, kein Karneval. Reha-bezogene Software muss tragen, nicht aufjubeln — auch im Code.
Architektur, Farbsystem und Rechtsstruktur stehen. Was jetzt folgt: Vereinsgründung, erste Reha-Pilotklinik, dann Modul für Modul.
Lenkstern wird im Verbund gebaut: Kliniken, SHGs, Vereine, Therapeut:innen, Anbieter und Förderer. Wenn Sie an einem dieser Punkte mitwirken können — melden Sie sich.
Eine kurze Mail mit Ihrer Rolle (Klinik, SHG, Therapie, Förderung, Presse, Mitmachen) reicht. Wir antworten in der Regel innerhalb von zwei Werktagen, ohne Newsletter-Trichter dahinter.